Informationsportal zur Eurasischen Wirtschaftsunion

Informationsportal zur Eurasischen Wirtschaftsunion

Das gemeinsame Informationsportal zur Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) von Deutsch-Russischer Auslandshandelskammer (AHK) und Germany Trade & Invest (GTAI) bietet eine Einführung zum 2015 gegründeten Wirtschaftsbündnis aus Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien. Hier finden Sie Informationen zur Geschichte der EAWU, makroökonomischen Daten, zur Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie zu EAWU-Projekten in Bezug auf verschiedene Branchen und den Außenhandel.

Über die EAWU

Integration

Entstehungsgeschichte der Eurasischen Wirtschaftsunion

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) besteht zwei Jahre nach ihrer Gründung am 01.01.2015 aus fünf Ländern: Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien. Sie ist aus der Zollunion zwischen Belarus, Russland und Kasachstan entstanden. Durch Freihandelsabkommen mit anderen Ländern will die EAWU den Handelsraum noch erweitern. Mit Vietnam wurde bereits ein Freihandelsabkommen geschlossen, mit sechs weiteren Ländern sollen Verhandlungen aufgenommen werden.

Im Vordergrund der EAWU steht die wirtschaftliche Zusammenarbeit, derzeit noch in Form des mehr oder weniger ungehinderten Warenaustausches. Außerdem erarbeiten die Mitgliedstaaten gemeinsame Schwerpunkte der Transportpolitik, die Harmonisierung der Agrar- und Industriepolitik sowie die Koordination der makroökonomischen Politik. Mehr

Makroökonomie

EAWU-Wirtschaftsdaten kompakt

Hier finden Sie eine Übersicht der wirtschaftlichen Basisdaten für die Mitgliedsstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion: Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien. Mehr

Wirtschafts- und Finanzpolitik

Eurasien wächst stärker zusammen

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) wird für deutsche Firmen zunehmend zum Thema. Auch wenn sich die Handelsbeziehungen zum Leitmarkt Russland seit Frühjahr 2014 stark abgekühlt haben. Gerade jetzt sollten sie das Wirtschaftsbündnis aufmerksam beobachten. Denn die wirtschaftlichen Verflechtungen in Eurasien nehmen zu. Und deutsche Unternehmen müssen sich auf einen noch härteren Wettbewerb aus China einstellen. Mehr

Eurasische Wirtschaftsunion plant gemeinsamen Finanzmarkt bis 2025

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) plant einen gemeinsamen Finanzmarkt bis zum Jahr 2025 einzurichten. Dieser soll den freien Kapitalverkehr innerhalb der EAWU ermöglichen. Er wird Banken, Wertpapierbörsen und Versicherungen umfassen. Gegenwärtig erarbeitet die Eurasische Wirtschaftskommission eine Konzeption und einen Maßnahmenplan für den gemeinsamen Finanzmarkt. Beide Dokumente werden dem Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrat voraussichtlich auf dem EAWU-Gipfel im Mai 2017 vorgelegt. Mehr

AHK-Umfrage zur EAWU - Februar 2017

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer, die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus und die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien haben eine gemeinsame Umfrage zur Einschätzung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) durch die deutsche Wirtschaft durchgeführt. An der Umfrage, die von Dezember 2016 bis Februar 2017 durchgeführt wurde, haben sich 92 deutsche Unternehmen beteiligt, die in Belarus, in der Russischen Föderation und in Kasachstan aktiv sind. Mehr

Branchen

IT und Digitalisierung

Eurasische Wirtschaftsunion plant digitale Agenda

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) sucht Anschluss in das digitale Zeitalter. Während wichtige Märkte wie VR China und USA hier schon weiter sind, besteht in der Union zwingend Handlungsbedarf. Seit 2016 arbeiten die Mitgliedsstaaten an einem gemeinsamen digitalen Raum. Ende 2017 soll das Konzept der digitalen Agenda fertiggestellt werden. Mehr

 

Industrie und Innovation

Eurasische Wirtschaftsunion will Innovationen in der Industrie fördern

Der technologische Wandel stellt die Eurasische Wirtschaftsunion vor große Herausforderungen. Die Mitgliedstaaten sind für das schnelle Aufkommen neuer Technologien nicht ausreichend gerüstet. Schlüsselindustrien weisen vielfach einen mehrjährigen technologischen Rückstand zur Weltspitze auf. Doch das soll sich ändern. Die Eurasische Wirtschaftskommission hat sich vorgenommen, die Innovation in der Industrie zu stimulieren und die länderübergreifende industrielle Kooperation zu fördern. Mehr

Landwirtschaft

Eurasische Wirtschaftsunion schafft Informationssystem für die Landwirtschaft

Die Eurasische Wirtschaftsunion plant, ein integriertes Informationssystem für die Landwirtschaft ihrer Mitgliedsländer zu schaffen. Es werden sieben gemeinsame, via Internet zugängliche Datenbanken eingerichtet. Dazu zählen ein Register für landwirtschaftliche Nutzpflanzen, eine Datenbank für Zuchttiere und Erfolge in der Tierzucht (Zuchtleistungen), eine Datenbank für landwirtschaftliche Forschungsaktivitäten und eine Datenbank für Prognoseindikatoren für die Entwicklung der Agrarmärkte. Mehr

Alle tierischen Erzeugnisse werden markiert in der Eurasischen Wirtschaftsunion

Alle Erzeugnisse tierischen Ursprungs, die in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) produziert oder dorthin eingeführt werden, werden künftig markiert. Das betrifft nicht nur Nutztiere, Fleisch, Fleischwaren, Milch und Eier, sondern auch Futtermittel, pharmazeutische und andere Erzeugnisse aus tierischen Rohstoffen. So sieht es ein Dokument der Eurasischen Wirtschaftskommission vor. Mehr

Transport und Infrastruktur

Eurasische Wirtschaftsunion formt gemeinsamen Markt für Transportdienstleistungen bis 2025

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) plant die Schaffung eines gemeinsamen Marktes für Transportdienstleistungen. Dafür muss die Verkehrspolitik der Mitgliedsländer miteinander koordiniert werden. Eine extra eingerichtete Arbeitsgruppe wird Aktionspläne (Roadmaps) für den Luft-, Straßen-, Schienen- und Wassertransport bis Ende 2017 erstellen. Außerdem planen die EAWU-Staaten, in diesem Jahr ein einheitliches elektronisches Transportkontrollsystem an der Außengrenze der Union einzuführen. Mehr

 

Energie

Eurasische Wirtschaftsunion schafft einen gemeinsamen Energiemarkt bis 2025

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) erstellt zurzeit ein Programm zur Schaffung eines gemeinsamen Energiemarktes. Dieses umfasst das Konzept für einen gemeinsamen Markt für Gas, Öl und Mineralölerzeugnisse sowie einheitliche Regeln für den Stromhandel. Mehr

Außenhandel

Handelspolitik

Eurasien wächst stärker zusammen

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) wird für deutsche Firmen zunehmend zum Thema. Auch wenn sich die Handelsbeziehungen zum Leitmarkt Russland seit Frühjahr 2014 stark abgekühlt haben. Gerade jetzt sollten sie das Wirtschaftsbündnis aufmerksam beobachten. Denn die wirtschaftlichen Verflechtungen in Eurasien nehmen zu. Und deutsche Unternehmen müssen sich auf einen noch härteren Wettbewerb aus China einstellen. Mehr

 

Freihandelsabkommen mit vier Ländern geplant

Die Eurasische Wirtschaftsunion plant offizielle Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit Singapur, Ägypten, Iran und Indien aufzunehmen. Mehr

 

Freihandelsabkommen mit Vietnam trat im Oktober 2016 in Kraft

Am 5.10.2016 trat das Freihandelsabkommen zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und Vietnam in Kraft. Mehr

Technische Regulierung

Technisches Reglement über chemische Erzeugnisse verabschiedet

Am 3.3.17 hat der Rat der Eurasischen Wirtschaftskommission das technische Reglement „Über die Sicherheit von chemischen Erzeugnissen“ angenommen. Mehr

 

Änderungen für Kühlmittel

Ab dem 1.1.19 darf der Anteil von Methanol in der Kühlflüssigkeit 0,05% nicht übersteigen. Mehr

 

Neue Anforderungen bei der Einfuhr von Fahrzeugen

Ab dem 1.1.17 müssen alle Fahrzeuge, die in die Eurasische Wirtschaftsunion eingeführt werden, mit einem automatischen Notrufsystem ausgestattet sein. Mehr

 

Eurasische Wirtschaftsunion schafft gemeinsamen Markt für Arzneimittel und Medizinprodukte

Der gemeinsame Markt für Medizinprodukte und Arzneimittel der Eurasischen Wirtschaftsunion sollte bereits Anfang 2016 an den Start gehen. Mehr

 

Pilotprojekt zur Markierung von Pelzwaren verlängert

Das Pilotprojekt zur Markierung von Pelzwaren wird auf Ebene der Eurasischen Wirtschaftsunion bis zum 31.12.18 verlängert. Mehr

Zoll

Neuer Zollkodex der Eurasischen Wirtschaftsunion tritt im Sommer 2017 in Kraft

Die Eurasische Wirtschaftsunion will mit einem neuen gemeinsamen Zollkodex ihre Einfuhrbestimmungen modernisieren. Zum Jahreswechsel 2016/17 schien eine Einigung über den neuen Zollkodex in greifbare Nähe gerückt. Vier der fünf Regierungschefs haben den Vertrag schon unterzeichnet. Es fehlt aber die Unterschrift des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Schuld ist ein aktueller Streit zwischen Minsk und Moskau, der sich um Öl und Gas, Grenzfragen und Lebensmittellieferungen dreht. Mehr

 

Begleitpapiere für Waren, die aus und über Kasachstan eingeführt werden

Bei der Einfuhr von Waren über Kasachstan in die anderen Länder der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) deren Zollsätze in Kasachstan geringer sind als in der übrigen EAWU, ist eine Kopie der elektronischen Handelsrechnung vorzulegen. Mehr

AHK Russland

Ansprechpartner:

Alexej Knelz

Leiter der Kommunikation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
E-Mail: knelz(at)russland-ahk.ru 
Webseite: www.russland.ahk.de

GTAI

Ansprechpartner:

Edda Wolf

Büro Bonn
Leiterin des Bereichs GUS/Südosteuropa
Germany Trade & Invest
E-Mail: edda.wolf@gtai.de
Webseite: www.gtai.de